Bikerschmuck

Biker oder Rocker sind eine ganz besondere Kultur, die auf der ganzen Welt zu treffen ist. Neben der Präferenz für Bikes ist es genauso insbesondere die Gruppenzugehörigkeit, durch das die Zugehörigen sich auszeichnen. Bei Bei Motorradfahrer- und Bikergruppierungen existiert eine genaue Organisation und zahlreiche Regeln, welche einzuhalten gilt. All die individuellen Gruppen sind untereinander häufig verfeindet und es gibt im schlimmsten Fall sogar Kriege, die auch Auseinandersetzungen mit Waffengewalt zur Folge nach sich ziehen könnne. Neben ihren typischen Harleys sind Biker und an ihrer Kleidung, aber auch an einem bestimmten Rockerschmuck zu erkennen, der meistens dick gefertigt ist und entweder Symbole des Rockerklubs oder die Symbole der Szene mit sich trägt, beispielsweise einen Totenkopf., Rockerklubs sind in Deutschland seit den 60ern und 70ern weit verbreitet und waren zu Anfangs äußerst von Vielfalt geprägt und meist in Clubs oder echten Vereinen aufgeteilt. Mittlerweile sind ein Großteil der deutschen Vereinen angeschlossen an große amerikanische Klubs und tragen somit deren Zeichen. Hierdurch hat die Vielfalt zwar abgenommen, dennoch benutzten meistens Vereine auch traditionell den eigenen Rockerschmuck mit ihren eigenen Symbolen. Innerhalb eines Klubs bestimmt eine wichtige Gliederung darüber hinaus eine Rangfolge, es sickert nur wenig an Infos zur Außenwelt, warum Motorradfahrer-Klubs und die gesamte Szene niemals Studienobjekt gesellschaftswissenschaftlicher Untersuchungen werden. Daher sind Motorradfahrer und Rocker zum Großteil in der Gesellschaft mit vielen von Klischees behaftet, da das Wissen über die Tatsachen nicht vorhanden ist., Rocker sehen sich untereinander als eine besondere Subkultur innerhalb der Bevölkerung, deshalb haben sie ihren eigenen Kleidungsstil, machen ihre eigenen und tragen gerne besondere Accessoires, um ihren eigenen Lebensstil zu betonen und ihn für jeden sichtbar zu machen. Zum Rockerschmuck zählt man große Ringe, gegliederte Armbänder und verschiedene Zeichen, die sehr gerne aus Silber zur Schau gestellt werden. Meist sind mittelalterliche und die Symbole der Freimaurer Vorbild für die Optik des Rockerschmucks. Dazu zählen nicht etwa nur Drachen und Lilien, sondern mitunter Schwere Ringe. Rocker- und Bikerschmuck ist oft in sehr vielen spezialisierten Onlineshops je nach Hochwertigkeit und Materialwert schon billig zu erwerben. Die meisten Rocker nehmen trotz der etwas aufwändigeren Materialpflege Silber anstatt Edelstahl und wollen nicht nur schönen, sondern auch ein Einzelstück tragen., Schmuckstücke sind schon seit langer Zeit von wichtiger Relevanz und bereits vor der Herausbildung erster Zivillisationen bekannt und sind von der Bevölkerung als Identifikationssymbol und Anlage verwendet worden. Bevor bereits es Münzen gab, konnten Ringe auch als eine Art traditionelles Zahlungsmittel eingesetzt werden. Der Wert eines Ringes ist nicht nur von seinem Materialwert, sondern auch vor allem von der Verarbeitung abhängig. Handgeschmiedete Ringe und andere Schmuckstücke sind logischerweise hochpreisiger und auch hochwertiger als industriell gefertigte. Schmuckstücke wie Ringe tragen meistens auch einen Symbolcharakter mit sich, als Ehe- oder Verlobungsring. Sie sind mitunter auch Themen von Geschichten aus vielen Jahrhunderten. Auch Motorradfahrer tragen Schmuck wie z.B. Ringe natürlich als Mittel der Wahl, um sich mit ihrem Club zu identifizieren. Motorradfahrerringe haben oft den Totenkopf als Symbol und sind meistens deutlich dicker gefertigt als herkömmliche Ringe., Schmuck dient der Menschheit seit tausenden von Jahren als Mittel zum Ausdruck der Persönlichkeit oder ebenso als Zeichen der Zugehörigkeit zu einer bestimmten Gruppe. So sind viele alte Schmuckstücke gefunden worden, welche oft neben der feingliedrigen Verarbeitung auch bestimmte symbolische Details tragen. Meistens war teurer Schmuck damals den Adelshäusern gegönnt, weswegen antike Schmuckstücke meistens als Grabbeigabe von Fürsten gefunden wurde. Schmuckstücke sind bis zum heutigen Tage eine Möglichkeit, die eigene Zugehörigkeit zu einer bestimmten Gruppe zu demonstrieren oder auch eine Gesinnung. Am meisten werden Ringe getragen, um eine Hochzeit oder Verlobung nach außen hin zu zeigen, also als Brauchtum für Paare. Auch Gruppierungen wie Motorradfahrer und Rocker haben Bikerringe, um ihre Identifikation mit der Szene im Allgemeinen und zu einer bestimmten Gruppierung im genauen zu zeigen., Nebst zahlreichen Armeen, die stilisierte Schädel in ihren Wappen trugen, ist der Schädel mit beispielsweise Knochen daneben, vom Motorradfahrerschmuck nicht mehr wegzudenken. Die Macher sind in ihrer Gestaltung kreativ und verwandeln den klassischen Schädel z.B. in einen Vampir oder Feuerteufel. Gerne wird das Bikerschmuckstück mitunter auch verziert und Steine in die „Augen“ geschmiedet. Dadurch verliert der Schädel nicht nur die Ähnlichkeit mit dem als Vorlage dienenden Original und damit an Schaurigkeit, er kann so in jeder Lebenssituation und variierend nach persönlichen Präferenzen verändert werden. Meistens wird der Totenschädel bei Bikerringen nicht lediglich raufgeschmiedet, sondern stattdessen in aufwendiger Handarbeit in den Ring eingearbeitet., Der Schädelknochen ist ein seit langer Zeit genutztes Zeichen der Vergänglichkeit, wird aber mitunter im Kontext mit der Armee und anderen Kampfverbänden verwendet und demonstriert Macht und Tod. In dem Feld des Motorradfahrerschmucks und der Rockersymbolik ist der Schädel in verschiedenen Variationen auch stark verbreitet und spiegelt sich auf Ringen, an Ketten oder auch als Ohrring wieder. Nicht bloß waschechte Rocker benutzen gern Totenkopfringe, mittlerweile ist dieses Symbol mitunter aus der Jugendkultur nicht mehr zu entfernen und gilt auch in gehobenen Schichten als hip und trendig. Dabei hat sich der Totenkopf von der eigentlichen Semantik als Zeichen der menschlichen Vergänglichkeit, bis hin zu einem Symbol der Kulturen, die er symbolisiert, wie der Biker-Klubs, und findet auch Anerkennung als solches.